“Ich habe vergessen, dass ich vor einem Bildschirm sitze.”

Der Studierende Alexander Röllin ist überzeugt vom Online- Unterricht an der Akademie für Erwachsenenbildung aeB.
Er erzählt in der neusten SeimnarInside Ausgabe was für ihn den Unterschied ausmacht und weshalb er sich heute digital fit und E-kompetent fühlt.

Herr Röllin, was ist anders an den Kursen der aeB?
Oft sind es humorvolle und auf den ersten Blick unkonventionelle Situationen, welche man bei der aeB antrifft. Ich erinnere mich, wie eine Lektion mit der Filmmusik von Tatort begann und anschliessend der ganze Unterricht anhand dieser Tatort-Szene aufgebaut war. Oder einmal hatte die Dozentin einen Anfall, sie habe keine Lust mehr zu unterrichten, ob nicht jemand für sie übernehmen wolle. Ein Studierender übernahm tatsächlich. Erst später stellte sich heraus, dass dieser ein Improvisationskünstler war. Und Improvisation war auch das Thema des Tages.

Das hört sich nicht nur einfach an?
Natürlich wäre es bequemer, im klassischen Sinne Theorie durchzuackern. Ich merke jedoch, dass ich auf diese Art viel mehr lerne und mitnehme. Hin und wieder brauche ich etwas Mut und Überwindung, um aus der Komfortzone herauszutreten das Experiment zu wagen. Anschliessend bin ich jedes Mal froh darüber.

Was macht Lernen für Sie erfolgreich?
Erfolgreiches Lernen ist ein Erlebnis. Die Dozenten an der aeB erwähnen immer wieder, dass Lernen gemäss Hirnforschung nur über Erleben stattfindet – und laden dann kreativ zum Erleben ein. Danach sind wir oft in Gruppen gefordert, das Erlebte zu reflektieren und kommen selbst zur Erkenntnis. Es findet allgemein eine grosse Lernkurve in den Gruppen statt, wo wir gegenseitig von unserem Wissen und der Erfahrung profitieren. Die Theorie dahinter kommt oft erst am Schluss.

Was nehmen Sie in die Praxis mit?
Neben den verschiedenen Ansätzen vor allem den Mut, Neues auszuprobieren und den Teilnehmenden zuzutrauen, dass sie Herausforderungen meistern. Die aeB nennt das E-Powerment. Ich versuche nicht das Analoge ins Digitale zu übersetzen, sondern mache mir bewusst, was mein Ziel ist und versuche dies mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln umzusetzen. Heute bin der Meinung, dass gewisse Aspekte online sogar besser funktionieren als in Präsenzveranstaltungen.

Was bleibt Ihnen besonders in Erinnerung?
Bei meinem ersten Kurs fiel mir plötzlich auf, dass ich vergessen hatte, dass ich vor einem Bildschirm sitze. Auch andere Teilnehmer sagten, sie hätten das Gefühl, mit den Menschen am anderen Ende der Leitung in einem Raum zu sitzen. Und seither freue ich mich auf jedes weitere Online-Treffen. Das hatte ich vorher noch nie.

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