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Beschreibung

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Dipl. Berufsfachschullehrer:in Berufskunde im Hauptberuf

In Kooperation mit der PH Luzern

Als Berufsfachschullehrer:in benötigen Sie neben Ihrer soliden fachlichen Basis ein stufenspezifisches methodisches Repertoire zur Gestaltung eines lernförderlichen Unterrichts. In diesem Studiengang erwerben Sie die Kompetenzen, die Inhalte Ihres Faches didaktisch aufzubereiten, Lernprozesse anzuregen, zu begleiten und zu unterstützen sowie das Gelernte zu überprüfen. Sie setzen sich mit Lernpsychologie, Didaktik, Klassenführung und Lernbegleitung auseinander und erarbeiten Handlungskompetenz für die nachhaltige Gestaltung von Unterricht entsprechend dem Bedarf der Lernenden.

Die Module des 1. Studienjahres können an den eidgenössischen Fachausweis Ausbilder:in angerechnet werden.

Auf einen Blick

  • Abschluss
    Lehrdiplom Berufskunde (Hauptberuf)
  • Dauer
    Vier Semester berufsbegleitend
  • Ort
    Luzern
  • Kosten
    CHF 745 pro Semester
  • Studiengangsleitung
    Gerhard Friedl

Zielgruppe

Der berufsbegleitende Diplomstudiengang richtet sich an Fachpersonen, die bereits an einer Berufsfachschule unterrichten oder dies anstreben.

Inhalt

Kompetenzen
Mit dem Diplomstudiengang erwerben Sie die Kompetenzen, an einer Berufsfachschule professionell zu unterrichten, indem Sie:

  • die Beziehung zu den Lernenden als Interaktionsprozess gestalten,
  • Lehr-/Lernarrangements praxisorientiert planen, durchführen und evaluieren,
  • das Umfeld der Lernenden erfassen und damit kompetent umgehen,
  • Leistungen bewerten und Lernende fördern,
  • das eigene Lernen und Arbeiten individuell und kooperativ reflektieren,
  • Theorie und Praxis, Praxis und Theorie transferorientiert verschränken,
  • den Fachinhalt theoretisch durchdringen und berufsfelddidaktisch aufbereiten.

Arbeitsweise
Der Studiengang ist kompetenz- und ressourcenorientiert ausgerichtet und berufsbegleitend angelegt. Die Präsenzveranstaltungen an verschiedenen Lernorten sind interaktiv und praxis- orientiert gestaltet. Verschiedene Formen des Blended Learning ergänzen die Präsenzveran- staltungen. Die Lehr- und Lernformen fördern das Weiterentwickeln des eigenen beruflichen Handelns.

Ergänzende Lerngefässe wie Transfer- und Intervisionsgruppen sowie Supervision unterstützen das Vertiefen des Gelernten.

Das Verknüpfen von Theorie und Praxis wird durch Praxisbesuche, ein Unterrichtsprojekt und das Mentorat unterstützt.

Aufnahmevoraussetzung

Fachliche Bildung in den zu unterrichtenden Fächern
Hochschulabschluss (Stufe Tertiär A) oder Abschluss der höheren Berufsbildung (Stufe Tertiär B).

Unterrichtspraxis
Mindestens 75 Lektionen pro Studienjahr mit Lernenden an Berufsfachschulen im Bereich der fachlichen Qualifikation.

Betriebliche Erfahrung
Vor Eintritt in den Diplomstudiengang ist eine betriebliche Erfahrung von sechs Monaten bei einem Pensum von 100 % erforderlich. Bei teilzeitlicher Anstellung erhöht sich die Dauer entsprechend.

Anerkennung von Vorleistungen
Methodisch-didaktische sowie berufspädagogische Vorleistungen können an den Studiengang angerechnet werden.

Kosten*

  • Studiengebühr pro Semester CHF 745
  • Prüfungsgebühr CHF 200
  • Diplomgebühr CHF 220
  • Anmeldegebühr CHF 200
* Preisänderungen bleiben vorbehalten, insbesondere bei Änderungen der Vorgaben.

Weitere Kosten

  • Fachliteratur pro Studienjahr ca. CHF 350
  • Hotelspesen Blockwoche 1. Studienjahr ca. CHF 900
* Die Kosten richten sich nach der Schulgeldverordnung des Kantons Luzern vom 3. März 2015 (SLR 544) und der Gebührenordnung der PH Luzern (Art. 14a). Sie gelten ab dem Studienjahr 2019/20 für alle Studierenden. Die Beiträge der Fachhochschulvereinbarung (FHV) sind in den Kosten berücksichtigt.
Preisänderungen vorbehalten bei Änderungen der FHV-Subventionierung oder der Schulgeldverordnung des Kt. Luzern.

Ort
Luzern

Dauer

  • Vier Semester berufsbegleitend
  • Ergänzende Lerngefässe, Selbststudium und Qualifikationsverfahren im Umfang von durchschnittlich einem Tag pro Woche

ECTS-Punkte
60

Kurstage
Dienstag oder Mittwoch

Leistungsnachweis
Der berufsbegleitende Studiengang wird mit einer Diplomprüfung abgeschlossen.

Abschluss
Eidg. Diplomurkunde «Lehrdiplom Berufskunde (Hauptamt)».
Sie sind berechtigt, den eidg. anerkannten Titel «Diplomierte Berufsfachschullehrer/in», zu führen.

Anerkennung
Seit 2010 eidg. anerkannt durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI).

Weiterführende Angebote

 

aeB Schweiz - Nishitha Bachmann
Nishitha Bachmann
nishitha.bachmann@aeb.ch

T 041 249 44 75

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen unsere Beraterinnen im Rahmen eines persönlichen Gesprächs gerne zur Verfügung.

Dafür gibt es keine eindeutige Antwort. Wenden Sie sich an eine Schule und zeigen Sie Ihre Kompetenzen auf. Wenn Sie noch über keinerlei Erfahrung als Lehrperson verfügen, haben Sie aber vielleicht schon Lernende ausgebildet, eine Weiterbildung geleitet oder innerhalb des Betriebes andere Personen angeleitet. Führen Sie also ähnliche Tätigkeiten auf. Bieten Sie an, dass Sie Vertretungslektionen übernehmen würden, damit die Schule Sie und Sie die Schule und auch die Tätigkeit als Lehrperson kennenlernen können.

mehr Infos

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, sich direkt telefonisch bei einer Berufsfachschule zu melden. Dies hilft Ihnen dabei, Ihre Situation zu schildern und der Schule eine bessere Sicht zu geben. Oftmals ist es von Vorteil, wenn Sie bereits Ihre Pläne und Zukunftsprojekte erwähnen. Sie können auch erwähnen, dass Sie bereits dabei sind, sich für einen Lehrgang anzumelden.

mehr Infos

Ja. Da es sich bei allen Ausbildungen in der Berufsbildung um eine berufsbegleitende Ausbildung handelt, ist eine Anstellung als Zulassungsvoraussetzung vorgegeben. Die Anstellung ermöglicht Ihnen auch, das Gelernte praktisch anzuwenden und Ihre Praxisfragen in die Ausbildung mit einzubringen.

mehr Infos

Die Ausbildung zum Nebenberuf wird von der Fachhochschulvereinbarung nicht subventioniert.

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Nein, die aeB Schweiz bietet den Fachbereich ABU nicht an.

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Als Dozent:in an Höhren Fachschulen arbeiten Sie mit erwachsenen Studierenden, während Sie als Berufsfachschullehrer:in auch mit jüngeren Menschen zu tun haben. HF Dozierende verdienen generell mehr als Berufsfachschullehrpersonen.

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